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Heizlast gerechnetfür Ihr Haus, nicht geschätztFörderung vorbereitetBestätigung für den KfW-Antrag erstellen wirSchall geprüftAufstellort und Abstand zum NachbarnGanz Köln und Umlandlinks und rechts des Rheins
Wärmepumpe in Köln — zur Startseite Wärmepumpe in Köln Heizungstechnik für Kölner Häuser KfW 458 Zuschuss für Ihre Wärmepumpe
Flachdach-Bungalow aus hellem Klinker mit Glasfront, an der Wand ein Außengerät, davor Rasen und ein alter Baum
Heizungstechnik für Kölner Häuser

Wärmepumpen-Arten im Vergleich: Luft, Erde und Wasser in Köln

Für Häuser in Köln vergleichen wir fünf Bauarten. Luft-Wasser liegt laut Umfrage der Verbraucherzentrale (06/2026) bei 36.000 €, die Erdsonde bei ca. 56.000 € und braucht eine Erlaubnis.

oder per E-Mail: kontakt@waermepumpe-in-koeln.de

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet laut Marktumfrage der Verbraucherzentrale 36.000 €, Sole-Wasser mit Erdsonde ca. 56.000 € und Luft-Luft ca. 13.000 € (Preise 06/2026, aus einer Grafik abgelesen und gerundet). In Köln kommt dazu, dass Sonde, Kollektor und Brunnen eine wasserrechtliche Erlaubnis brauchen, und Wasserschutzgebiete decken nach Angabe der Stadt über 50 % des Stadtgebiets.

Wir planen und bauen Luft-Wasser-Anlagen und Erdwärmepumpen mit Sonde oder Kollektor. Grundwasser und Luft-Luft stehen hier zum Vergleich, weil Hausbesitzer danach suchen und weil man die Unterschiede kennen sollte, bevor man sich festlegt.

Welche Arten von Wärmepumpen gibt es?

Fünf Bauarten kommen für ein Wohnhaus in Betracht, sie unterscheiden sich nach der Wärmequelle und danach, ob die Wärme ins Heizungswasser oder direkt in die Raumluft geht. JAZ steht in der Tabelle für die Jahresarbeitszahl, das Verhältnis von Wärme zu Strom über ein ganzes Jahr.

Bauart Preis mit Einbau JAZ, soweit belegt Platz Genehmigung in Köln KfW 458
Luft-Wasser 36.000 € (Umfrage); 21.099 bis 54.168 €, Median 34.898 € (160 Angebote, Rheinland-Pfalz) 3,4 im Mittel, 2,6 bis 4,9 (Feldtest, 49 Anlagen) Stellfläche 0,5 bis 1,2 m² plus Abstände keine, Lärmvorschriften gelten ja
Sole mit Erdsonde ca. 56.000 € (Umfrage); 46.500 € bei 130 m² (Modell) 4,3 im Mittel, 3,6 bis 5,4 (Feldtest, 13 Anlagen) Bohrpunkte mit 6 bis 10 m Abstand, je 20 bis 35 m tief wasserrechtliche Erlaubnis, ab 250 € ja
Sole mit Kollektor ca. 54.000 € (Umfrage); 38.500 bis 46.500 € (Modell) 4,1 (Modell, kein Feldtest) 150 bis 200 m² je 100 m² Wohnfläche, 1 bis 1,5 m tief wasserrechtliche Erlaubnis, ab 250 € ja
Wasser-Wasser rund 27.000 bis 50.000 € (Modell, keine Marktumfrage) oft ab 5 (Verbraucherzentrale, kein Feldtest) zwei Brunnen, 10 bis 15 m Abstand wasserrechtliche Erlaubnis, ab 250 € ja
Luft-Luft ca. 13.000 € (Umfrage); 12.500 bis 17.500 € bei 130 m² und 5 Räumen (Modell) 2,5 bis 3,5 (Modell) Außengerät plus je Raum ein Innengerät keine, Lärmvorschriften gelten nur Gerät auf der BAFA-Liste, eigene Effizienzgrenze

Quellen sind die Marktumfrage der Verbraucherzentrale Energieberatung, die Auswertung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz (Angebote 09/2025 bis 04/2026), die Modellrechnungen von co2online und der Feldtest des Fraunhofer ISE (Auswertung 2024). Für Köln gibt es keine eigene Preisstatistik, und Umfrage und Modell lassen sich nur grob nebeneinanderstellen.

Welche Bauart kommt mit dem wenigsten Strom aus?

Unter den gemessenen Anlagen lag die Erdsonde vorn, im Feldtest mit 4,3 gegenüber 3,4 beim Außenluftgerät. Für Kollektor und Brunnen gibt es in diesem Feldtest keine eigene Auswertung, dort stehen nur die Modellwerte aus der Tabelle.

Die Spanne innerhalb einer Bauart ist dabei groß, das obere Ende der Luftgeräte liegt mit 4,9 deutlich über dem unteren Ende der Sonden mit 3,6. Warum die Temperatur im Heizkreis so viel ausmacht, steht unter So funktioniert eine Wärmepumpe. Eine Luft-Luft-Anlage braucht laut co2online bei 130 m² Wohnfläche 4.245 bis 5.945 kWh Strom im Jahr, ohne Warmwasser aus dem Gerät.

Rechnet sich der Mehrpreis für die Erdsonde?

Über die Stromrechnung allein nicht, in unserem Beispiel sinken die Stromkosten um rund 330 € im Jahr, der Mehrpreis liegt bei 20.000 €.

Beispiel. Angenommen, Ihr Haus braucht 18.000 kWh Wärme im Jahr, und Sie zahlen für Heizstrom 29,0 Cent je Kilowattstunde (BDEW, 01.10.2026). Mit Jahresarbeitszahl 3,4 sind das 5.300 kWh und 1.540 €, mit 4,3 rechnerisch rund 4.190 kWh und 1.210 €. Der Preisabstand aus der Umfrage beträgt 20.000 €, und der Zuschuss gleicht ihn nicht aus, weil beide Anlagen über der förderfähigen Höchstgrenze liegen.

Das wären rechnerisch rund 60 Jahre, bis der Mehrpreis über den Strom zurück ist. Nimmt man für die Sonde den niedrigeren Modellwert von 46.500 €, bleiben 10.500 € Abstand und rund 32 Jahre. Das BBSR rechnet für das Sole-Gerät mit 20 Jahren Nutzungsdauer, für die Sonden mit mindestens 50 Jahren.

Für die Sonde gibt es trotzdem Gründe, nur liegen sie woanders. Es steht kein Außengerät am Nachbarfenster, was im engen Quartier die Schallrechnung erspart, und im Sommer ist passive Kühlung möglich. Bei der Wartung nennt co2online für Erdwärme 100 bis 200 € im Jahr, für Luft-Wasser 150 bis 400 €.

Bohrgerät auf Raupen im Herbstgarten, zwei Arbeiter von hinten, daneben eine Rolle schwarzes Sondenrohr

Welche Erlaubnis brauche ich in Köln für welche Bauart?

Luftgeräte brauchen in Köln keine Genehmigung zum Einbau, für Sonde, Kollektor und Brunnen verlangt die Stadt eine wasserrechtliche Erlaubnis mit mindestens 250 € Gebühr. Zuständig ist die Untere Wasserbehörde.

Bauart Antrag bei der Stadt Zonen I und II Zonen III, IIIA, IIIB
Luft-Wasser, Luft-Luft keiner, Lärmvorschriften gelten kein Thema kein Thema
Erdsonde auf Papier, dreifach, mit Lageplänen, Schichtenprofil und Altlastenauskunft generell keine Sonde Einzelfallprüfung
Erdkollektor dreifach mit der Behörde klären grundsätzlich möglich
Grundwasser fünffach, Grundwasseruntersuchung empfohlen, dieser Antrag bis 50 kW unzulässig (Geologischer Dienst NRW) mit der Behörde klären

Nach unserer Auswertung der Landesdaten liegen 57 % des Stadtgebiets in Wasserschutzgebieten, geplante Flächen eingerechnet. Den größten Teil stellt Zone IIIB mit 135,0 km², Zone II kommt auf 16,2 km². Ihr Grundstück können Sie im Kartendienst uvo.nrw.de nachsehen, und die Unterlagen nennt die Stadt auf ihrer Seite zur Erdsonde.

Im Rhein-Erft-Kreis ist es strenger, das betrifft etwa Hürth und Pulheim. Dort sind Erdsonden in den Zonen I, II und IIIA generell unzulässig, und in Zone IIIB darf nur bis zur Sohle des oberen Grundwasserstockwerks gebohrt werden. Die Bohrung übernimmt in jedem Fall eine Firma mit Zulassung nach DVGW W 120-2, die wir einbinden, und diesen Nachweis verlangen sowohl die Stadt als auch die Förderung.

Wann kommt Grundwasser als Wärmequelle infrage?

Grundwasser kommt infrage, wenn es in erreichbarer Tiefe genug Wasser gibt und die Behörde zustimmt; ab 15 bis 20 m Brunnentiefe rechnet es sich laut co2online meist nicht mehr. Gebraucht werden ein Saug- und ein Schluckbrunnen mit 10 bis 15 m Abstand, und allein die Brunnen setzt co2online im Modell mit 8.000 bis 16.000 € an.

Der Bericht zum Kölner Wärmeplan rechnet mit höchstens 6 K Abkühlung und ganzjährig mindestens 10 °C. Mit diesen Werten kommt er in rund 55 % der Baublöcke auf mindestens 75 % Deckung, in der dichten Innenstadt reicht das Grundwasser dagegen nicht. Mehr zur Lage je Bezirk steht bei der Wärmeplanung.

Reicht mein Garten für einen Erdkollektor?

Bei 130 m² Wohnfläche brauchen Sie rechnerisch 195 bis 260 m² freie Fläche, das ergibt sich aus der Faustregel des Bundesverbands Wärmepumpe mit 150 bis 200 m² je 100 m² Wohnfläche. In den meisten Reihenhausgärten kommt das nicht zusammen.

Die Rohre liegen in Köln 1 bis 1,5 m tief. Darüber darf nichts gebaut werden, und tiefwurzelnde Bäume gehören nicht auf diese Fläche, was viele Gärten mit altem Bestand ausschließt.

Eine Sonde kommt mit weniger Fläche aus, dafür muss ein Bohrgerät aufs Grundstück passen. In Köln sind Sonden in der Regel nur 20 bis 35 m tief, deshalb werden es oft mehrere, und zwischen ihnen liegen 6 bis 10 m. Wie sich das aus der Heizlast ergibt, rechnen wir bei der Tiefe der Erdsonde vor.

Was taugt eine Luft-Luft-Wärmepumpe im Wohnhaus?

Sie erwärmt einzelne Räume über Innengeräte und kostet mit ca. 13.000 € deutlich weniger als die anderen Bauarten, nutzt aber weder Ihre Heizkörper noch macht sie Warmwasser. Das Trinkwasser braucht dann eine eigene Lösung, zum Beispiel eine Warmwasser-Wärmepumpe.

Mit einer Jahresarbeitszahl von 2,5 bis 3,5 liegt sie teils unter den 3,0, die die Förderung verlangt. Die Richtlinie nennt für luftheizende Geräte eine eigene Effizienzgrenze, das Modell muss außerdem auf der BAFA-Liste stehen, und Raumluft als Wärmequelle ist ausgeschlossen. In einer Eigentumswohnung gilt die Bohrung durch die Außenwand nach herrschender Meinung als bauliche Veränderung, dafür braucht es einen Beschluss.

Was zahlt die KfW je Bauart?

Der Satz hängt nicht an der Bauart, die KfW rechnet mit 30 % Grundförderung und Boni nach Altheizung und Einkommen, gedeckelt bei 70 % oder 80 %. Förderfähig sind bei der ersten Wohneinheit höchstens 28.000 € (Antrag bis 31.01.2027).

Eine Anlage für 36.000 € und eine für 56.000 € bekommen bei 30 % deshalb rechnerisch dieselben 8.400 €, bei 46 % dieselben 12.880 €. Voraussetzung sind unter anderem eine Jahresarbeitszahl von mindestens 3,0 und ein Gerät auf der BAFA-Liste; wie das im Einzelnen gerechnet wird, steht bei der Förderung.

Die Stadt Köln nimmt für Wärmepumpen derzeit keine neuen Anträge an, ihr früheres Programm mit 2.000 bis 6.000 € für Erdwärme ist seit 04.04.2022 geschlossen.

Welche Bauart passt zu welchem Haus in Köln?

In den meisten Kölner Lagen läuft es auf Luft-Wasser hinaus, nach dem Bericht zum Wärmeplan liegen rund 80 % der Baublöcke dort über 75 % Deckung. Die Erdsonde ist die Alternative, wo Zone und Grundstück es zulassen und Schall ein Thema ist.

Ihre Lage Naheliegende Bauart Was wir zuerst prüfen
Reihen- oder Doppelhaus, kleiner Garten Luft-Wasser Abstand zum Nachbarfenster, Aufstellort
Freistehendes Haus mit Zufahrt, außerhalb von Zone I und II Luft-Wasser oder Erdsonde Heizkreistemperatur, Erlaubnis
Großer freier Garten ohne alte Bäume Erdkollektor oder Luft-Wasser Fläche, Bodenaufbau
Dichte Innenstadt Luft-Wasser, Fernwärme prüfen Wärmeplan, Aufstellort, Grundwasser reicht dort nicht
Denkmal mit sichtbarer Fassade Erdsonde oder verdeckter Aufstellort Erlaubnis der Unteren Denkmalbehörde, bis zu 8 Wochen einplanen

Bevor wir eine Bauart vorschlagen, sehen wir nach, in welcher Zone Ihr Grundstück liegt. Dafür reichen uns die Adresse, die letzte Gasabrechnung und ein Foto vom Garten; schreiben Sie uns über das Formular oder an kontakt@waermepumpe-in-koeln.de. Der erste Termin kostet nichts.

Häufige Fragen

Welche Wärmepumpen-Art hat den niedrigsten Preis?

13.000 € nennt die Marktumfrage der Verbraucherzentrale für Luft-Luft (Preise 06/2026, gerundet). Dafür gibt es kein Warmwasser aus der Anlage, und die vorhandenen Heizkörper bleiben ungenutzt. Unter den wassergeführten Bauarten der Umfrage liegt Luft-Wasser mit 36.000 € am unteren Ende.

Ist eine Erdsonde effizienter als ein Luftgerät?

Ja, im Feldtest des Fraunhofer ISE kamen Erdsonden im Mittel auf eine Jahresarbeitszahl von 4,3 und Außenluftgeräte auf 3,4. Die Erdsonden-Gruppe umfasst allerdings nur 13 Anlagen, die Luftgruppe 49.

Muss ich für eine Luft-Wasser-Anlage in Köln etwas beantragen?

Nein, eine Genehmigung zum Einbau ist nach Angabe der Stadt Köln nicht erforderlich. Die Lärmvorschriften gelten trotzdem, gemessen wird 0,5 m vor dem geöffneten Fenster des Nachbarn.

Darf ich im Wasserschutzgebiet Erdwärme nutzen?

Ja, in Köln kann das in den Zonen III, IIIA und IIIB nach Einzelfallprüfung gehen, in den Zonen I und II sind Erdsonden generell ausgeschlossen. Im Rhein-Erft-Kreis gilt das Verbot auch für Zone IIIA.

Wie groß muss der Garten für einen Erdkollektor sein?

150 bis 200 m² freie Fläche rechnet der Bundesverband Wärmepumpe je 100 m² Wohnfläche. Bei 130 m² Wohnfläche sind das rechnerisch 195 bis 260 m² freie Fläche, die nicht überbaut werden darf.

Wie stark darf Grundwasser in Köln abgekühlt werden?

6 K, also 6 Grad, setzt der Bericht zum Kölner Wärmeplan als Obergrenze an. Dazu empfiehlt die Stadt für den Antrag eine Grundwasseruntersuchung.

Gibt es für Erdwärme mehr Zuschuss als für Luft?

Nein, die KfW rechnet bei allen Wärmequellen mit denselben 30 % Grundförderung und denselben Boni. Weil die förderfähigen Kosten bei 28.000 € enden, bleibt der Zuschuss auch bei einer teureren Anlage gleich.

Macht eine Luft-Luft-Wärmepumpe auch Warmwasser?

Nein, sie erwärmt nur die Raumluft über Innengeräte. Für das Trinkwasser braucht das Haus eine eigene Lösung, zum Beispiel eine Warmwasser-Wärmepumpe.

Bezahlt sich die Erdsonde über die niedrigere Stromrechnung?

Nein, in unserem Beispiel nicht. Bei rund 330 € weniger Stromkosten im Jahr und 20.000 € Mehrpreis wären es rechnerisch rund 60 Jahre, gute Gründe für die Sonde liegen eher bei Schall und Kühlung.

Hält eine Erdsonde länger als das Gerät?

Ja. Das BBSR rechnet für Erdsonden mit mindestens 50 Jahren Nutzungsdauer und für Sole-Geräte mit 20 Jahren, bei Luft-Wasser-Geräten mit 18 Jahren.

Zwei Personen am Eichentisch über einem Grundriss, nur Hände zu sehen, mit Bleistift, Zollstock und Kaffeetasse
Unverbindlich, Antwort innerhalb eines Werktags

Wärmepumpe für Ihr Haus in Köln

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