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Wärmepumpe Chorweiler: Punkthochhäuser der 1970er Jahre in einer Grünanlage, davor niedrigere Reihenhäuser mit Gärten
Wärmepumpe · Köln-Chorweiler

Wärmepumpe in Köln-Chorweiler, von Esch bis Worringen

Wärmepumpen im Bezirk Köln-Chorweiler planen wir Stadtteil für Stadtteil, weil fast überall ein Wasserschutzgebiet liegt. Rund 80 % des Bezirks bleiben nach unserer Auswertung ohne Wärmenetz.

oder per E-Mail: kontakt@waermepumpe-in-koeln.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Worum geht es?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Um welches Gebäude geht es?

Danach richten sich Aufstellort, Schall und Förderung.

Wie alt ist das Haus ungefähr?

Eine Schätzung genügt.

Was gehört schon zum Haus?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wann soll die Wärmepumpe laufen?

Den Antrag stellen Sie vor dem Einbau. Wir sagen Ihnen, in welcher Reihenfolge.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns innerhalb eines Werktags und vereinbaren den ersten Termin. Der kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@waermepumpe-in-koeln.de

Im Stadtbezirk Chorweiler liegt fast jedes Grundstück in einem Wasserschutzgebiet, deshalb fällt die Wahl der Wärmequelle hier früher als anderswo in Köln. Pesch und Lindweiler gehören nach unserer Auswertung der Landesdaten vollständig zur Zone IIIB des Schutzgebiets Weiler. Der Stadtteil Chorweiler liegt zu rund 97 % in Zone IIIA, Volkhoven/Weiler zu rund 37 % in Zone II. Für Erdsonden ist das der schwierigste Bezirk der Stadt, Luft-Wasser-Wärmepumpen betrifft es dagegen nicht.

Auf ein Wärmenetz zu warten, lohnt sich nur an wenigen Adressen. Rund 80 % der ausgewerteten Baublockfläche hat die Stadt im Wärmeplan als dezentrales Gebiet eingeteilt, und dort hält ihr Bericht ein Wärmenetz für sehr unwahrscheinlich. In Esch, Pesch oder Worringen planen wir deshalb meist mit Außenluft als Wärmequelle.

In einigen Stadtteilen des Kölner Nordens heizen schon mehr Haushalte mit erneuerbarer Technik als im Rest der Stadt. Laut Zensus 2022 nutzten in Fühlingen 10,0 % der Wohnungen Solarthermie, Erdwärme oder eine Wärmepumpe, in Merkenich 8,1 % und in Worringen 6,1 %, während es in ganz Köln 1,3 % waren.

Geht eine Erdsonde in Chorweiler überhaupt?

Ja, außerhalb der Zone II, aber immer erst nach einer Einzelprüfung durch die Untere Wasserbehörde. In Köln sind die Zonen I und II für Erdsonden generell gesperrt, in den Zonen III, IIIA und IIIB entscheidet die Behörde je Antrag. Für die Stadtteile ergibt unsere Auswertung der Landesdaten (Stand 01.11.2026) diese Anteile.

Stadtteil Schutzgebiet, Zone und Anteil an der Fläche Für die Erdsonde heißt das
Volkhoven/Weiler Weiler II 37 %, IIIA 56 %, IIIB 7 % auf gut einem Drittel der Fläche ausgeschlossen
Blumenberg Weiler II 14 %, IIIA 66 %, IIIB 21 % Grundstück zuerst gegen Zone II prüfen
Roggendorf/Thenhoven Chorbusch IIIA 26 %, Weiler II 15 %, Weiler IIIA 14 %, Hackenbroich IIIA 9 % (geplant) Zone II prüfen, das geplante Gebiet mitfragen
Chorweiler Weiler IIIA 97 %, IIIB 3 % Einzelfall
Esch/Auweiler Weiler IIIB 68 %, IIIA 32 % Einzelfall
Pesch, Lindweiler Weiler IIIB 100 % Einzelfall
Heimersdorf Weiler IIIB 95 %, IIIA 6 % Einzelfall
Fühlingen Weiler IIIB 92 %, IIIA 9 % Einzelfall
Seeberg Weiler IIIB 98 %, IIIA 3 % Einzelfall, hier ist die Fernwärme die nähere Frage
Merkenich Weiler IIIB 68 % rund ein Drittel außerhalb des Schutzgebiets
Worringen Weiler IIIB 29 % gut zwei Drittel außerhalb des Schutzgebiets

Schutzgebiete überlagern sich teils, und kleinste Flächen fehlen in der Auswertung, deshalb ergeben die Zeilen nicht immer 100 %. Größere Flächen ohne Schutzgebiet gibt es vor allem in Worringen, Merkenich und Roggendorf/Thenhoven. Unsere Anteile sind Näherungen aus einem 20-m-Raster, und für Ihr Grundstück zählt allein die amtliche Karte, die wir vor jedem Bohrangebot nachsehen.

Wie tief in Köln gebohrt wird und welche Unterlagen die Behörde verlangt, gilt für die ganze Stadt und steht bei der Erdwärmepumpe. Die Sondenlänge für Ihr Haus lässt sich unter Erdsonde: Tiefe berechnen grob abschätzen.

Erdkollektoren sind in den Zonen III, IIIA und IIIB laut Stadt grundsätzlich möglich. Sie liegen 1 bis 1,5 m tief und brauchen nach dem Bundesverband Wärmepumpe 150 bis 200 m² Fläche je 100 m² Wohnfläche, die danach frei bleiben muss. In Esch/Auweiler, wo eine Wohnung im Schnitt 107,46 m² misst, kommt das nur auf einem entsprechend großen Grundstück in Frage.

Welche Häuser stehen im Kölner Norden?

Ein- und Zweifamilienhäuser machen 79,4 % der 14.598 Wohngebäude aus, mehr als in jedem anderen Kölner Bezirk (Stadt Köln, Bauen und Wohnen 2025). Die Ausnahme ist der Stadtteil Chorweiler mit seinen Wohnhochhäusern aus den 1970er-Jahren, wo der Anteil bei 31,9 % liegt. Die rechte Spalte nennt unsere Auswertung von Karte 36 des Wärmeplans, gerundet auf 5 Prozentpunkte.

Stadtteil Wohngebäude Ein- und Zweifamilienhäuser m² je Wohnung Netz / Eignung / dezentral in %
Esch/Auweiler 1.996 90,6 % 107,46 0 / 0 / 100
Pesch 1.985 87,3 % 100,45 0 / 0 / 100
Heimersdorf 1.550 86,5 % 93,76 30 / 0 / 70
Blumenberg 906 84,2 % 93,93 0 / 0 / 100
Roggendorf/Thenhoven 982 82,8 % 98,90 0 / 0 / 100
Fühlingen 538 81,0 % 107,98 10 / 0 / 90
Lindweiler 592 79,1 % 87,18 0 / 0 / 100
Worringen 2.297 77,1 % 86,68 0 / 5 / 95
Merkenich 1.300 73,9 % 94,57 10 / 0 / 90
Volkhoven/Weiler 980 72,9 % 90,01 0 / 5 / 95
Seeberg 971 64,3 % 78,47 85 / 0 / 15
Chorweiler 501 31,9 % 71,38 45 / 10 / 45

Wo ein Haus frei steht, finden wir für das Außengerät meist einen Platz mit Abstand zum Nachbarfenster. Ob dort nachts 35 oder 40 dB(A) gelten, hängt davon ab, ob der Bebauungsplan ein reines oder ein allgemeines Wohngebiet festsetzt. Die Abstände je Gerät stehen unter Lautstärke und Abstand.

Das Baualter je Stadtteil erfasst keine Statistik, die uns vorliegt. Stadtweit stammen 47 % der Gebäude aus den Jahren 1949 bis 1978, und im Feldtest des Fraunhofer ISE fand sich kein Zusammenhang zwischen Baualter und Effizienz, es kam auf die Heizkreistemperatur an. Deshalb beginnt unsere Prüfung an den Heizkörpern und beim Verbrauch der letzten Jahre.

Für die Heizlast setzen wir im Postleitzahlgebiet 50765 eine Norm-Außentemperatur von −8,5 °C an (Klimakarte des Bundesverbands Wärmepumpe), in der Altstadt-Nord sind es −7,0 °C. Wer hier mit dem Wert der Innenstadt rechnet, legt das Gerät zu knapp aus.

Wo gibt es im Bezirk überhaupt Fernwärme?

Nennenswert ist sie nur in Seeberg mit rund 85 % Netzgebiet, im Stadtteil Chorweiler mit rund 45 % und in Heimersdorf mit rund 30 %. Das Netz Nord der RheinEnergie versorgt Teile des Bezirks, es hat laut Bericht zum Wärmeplan 87 km Trasse und 2.071 Anschlüsse (Stand 2022). In Esch/Auweiler, Pesch, Lindweiler, Blumenberg und Roggendorf/Thenhoven steht nach unserer Auswertung weder Netz noch Eignungsgebiet im Plan.

Der Rat hat den Wärmeplan am 12.05.2026 beschlossen. Er ist unverbindlich und gibt weder einen Anspruch auf Anschluss noch einen Anschlusszwang. Wer in Seeberg oder Heimersdorf wohnt, sollte die RheinEnergie deshalb nach seiner Adresse fragen, bevor wir eine Wärmepumpe rechnen, denn im Bestandsgebiet sind die Kapazitäten laut Bericht oft begrenzt. Die Werte aller Bezirke stehen unter Wärmeplanung in Köln.

Für die Hochhäuser im Stadtteil Chorweiler ist eine Wärmepumpe Sache der Eigentümergemeinschaft oder des Vermieters. Was dort beschlossen werden muss, erklären wir beim Mehrfamilienhaus.

Helle Doppelhäuser am Stadtrand, an der Hauswand ein weißes Außengerät, dahinter junge Bäume und Felder

Merkenich, Fühlingen, Worringen: Wie hoch muss das Außengerät stehen?

Das Gerät muss höher stehen, als das Wasser an dieser Adresse steigen kann. Ein festes Maß dafür gibt es in Köln nicht, wir richten uns nach eigener fachlicher Einschätzung und nicht nach einer Vorgabe der Stadtentwässerungsbetriebe. Betroffen ist nach unserer Auswertung der Landesdaten vor allem die Rheinseite des Bezirks.

Stadtteil bei HQ100 überflutet bei HQ100 hinter Schutzanlagen bei HQextrem
Merkenich 38 % 57 % 97 %
Fühlingen 0 % 80 % 86 %
Worringen 16 % 53 % 73 %
Blumenberg 0 % 44 % 59 %
Chorweiler 0 % 24 % 47 %
Pesch 0 % 0 % 10 %
Lindweiler 0 % 0 % 0 %

HQ100 steht für ein Hochwasser, das statistisch einmal in hundert Jahren vorkommt. „Hinter Schutzanlagen“ meint Flächen, die erst ohne Deiche und mobile Wände betroffen wären, HQextrem das seltene Extremereignis. Am Ufer liegen die Werte etwas zu hoch, weil die Stadtteilflächen teils den Rhein mitzählen.

In Merkenich und Worringen sehen wir die Adresse deshalb in der Hochwasserkarte der Stadtentwässerungsbetriebe nach und planen das Gerät auf einem höheren Sockel oder an der Wand. In Fühlingen liegt bei HQ100 keine Fläche ungeschützt im Überflutungsbereich, rund 80 % hängen aber an den Schutzanlagen. Bei Rheinhochwasser steigt außerdem das Grundwasser, weshalb wir Speicher und Regelung dort nicht auf den Kellerboden stellen.

In Worringen kommt ein Bauvorhaben des Landes dazu. Für den Retentionsraum Worringen, einen gesteuerten Überflutungsraum mit 670 ha und bis zu 30 Mio. m³, liegt seit März 2025 die Planfeststellung vor, gebaut werden soll von 2027 bis 2034. Was das für einzelne Grundstücke heißt, konnten wir nicht belegen, und wir würden es vor dem Einbau bei der Stadt erfragen.

Von Esch bis Seeberg: Welche Bauart wir meist planen

In den Einfamilienhausgebieten ist es fast immer die Luft-Wasser-Wärmepumpe, in Seeberg und im Stadtteil Chorweiler zuerst die Fernwärme. Diese Zuordnung haben wir aus Bestand und Karten abgeleitet, am einzelnen Haus kann es anders aussehen.

Lage Was wir meist planen Was wir zuerst prüfen
Esch/Auweiler, Pesch, Lindweiler, Heimersdorf Luft-Wasser im Garten Schall am Nachbarfenster, Heizkörper
Volkhoven/Weiler, Blumenberg, Roggendorf/Thenhoven Luft-Wasser, Erdsonde nur außerhalb von Zone II genaue Schutzzone
Merkenich, Fühlingen, Worringen Luft-Wasser, höher aufgestellt Hochwasserlage, Technik im Keller
Seeberg, Stadtteil Chorweiler Fernwärme, sonst gemeinsame Anlage Anschluss an der Adresse, Beschluss der Eigentümer

Ölheizung in Esch/Auweiler: Was kostet der Wechsel, und lohnt die Bohrung?

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet in unserem Beispiel nach Zuschuss 23.120 €, die Erdsonde 43.120 €, und über die Stromrechnung kommt der Aufpreis nicht zurück.

Beispiel. Frei stehendes, selbst bewohntes Haus in Esch/Auweiler mit funktionierender Ölheizung und 2.000 Liter Heizöl im Jahr einschließlich Warmwasser. Bei 90 % Kesselnutzung sind das 18.000 kWh Wärme, nach der Faustregel des Bundesverbands Wärmepumpe (Liter geteilt durch 300) rund 6,7 kW Heizlast, die wir vor dem Angebot raumweise nachrechnen. Angenommen sind ein Antrag bis 31.01.2027 und ein Haushaltseinkommen über den Grenzen des Einkommensbonus.

Beide Preise stammen aus der Marktumfrage der Verbraucherzentrale Energieberatung (Preise 06/2026, abgelesen und gerundet). Für Luft-Wasser-Anlagen allein nennt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz 21.099 bis 54.168 €, Median 34.898 €, aus 160 Angeboten (Auswertung 07/2026). Eine eigene Preisstatistik für Köln gibt es nicht.

Im Beispiel Luft-Wasser Sole mit Erdsonde
Marktpreis mit Einbau, vor Förderung 36.000 € ca. 56.000 €
Zuschuss, 46 % auf 28.000 € 12.880 € 12.880 €
Bleibt für Sie 23.120 € 43.120 €
Jahresarbeitszahl, Mittel im Feldtest 3,4 4,3
Strom für 18.000 kWh Wärme 5.300 kWh rund 4.190 kWh
Stromkosten bei 29,0 Cent je kWh 1.540 € rund 1.210 €
Heizöl bisher, 2.000 Liter 3.380 € 3.380 €

Gegenüber der Luft-Wasser-Anlage spart die Erdsonde rund 330 € Strom im Jahr und kostet 20.000 € mehr. Über die Stromrechnung käme der Aufpreis erst nach rund 60 Jahren zurück, das BBSR setzt für Sole-Geräte aber 20 Jahre Nutzungsdauer an und nur für die Sonden selbst mindestens 50 Jahre. Bei diesem Haus würden wir von der Bohrung abraten, auch wenn die Behörde sie erlaubt.

Die Jahresarbeitszahl, also wie viel Wärme je Kilowattstunde Strom im Jahresmittel entsteht, stammt aus dem Feldtest des Fraunhofer ISE mit 49 Luft- und 13 Erdsonden-Anlagen in einem milden Winter. Läuft die Luft-Wasser-Anlage nur mit 3,0, fallen 6.000 kWh und 1.740 € an, gegenüber dem Öl immer noch rund 1.640 € weniger. Gerechnet ist mit Heizstrom nach BDEW (01.10.2026) und Heizöl bei rund 169 € je 100 Liter (16.10.2026), die Wartung fehlt in beiden Spalten.

Ob und in welcher Höhe die KfW zahlt, entscheidet sie nach Ihrem Antrag, die Staffel nach Einkommen steht unter Förderung. In 46 % der ausgewerteten Angebote fehlte außerdem der Umbau des Zählerschranks (Median 2.966 €), den wir uns beim ersten Termin ansehen. Die Anmeldung bei RheinNetz übernimmt wie überall in Köln der Elektrofachbetrieb.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Denkmalschutz ist im Bezirk die Ausnahme

Chorweiler hat mit 171 Einträgen in der Denkmalliste die wenigsten aller Kölner Bezirke (eigene Zählung), davon 44 in Worringen, 30 in Esch/Auweiler und 26 in Merkenich. Steht Ihr Haus darin, ist die Erlaubnis der Unteren Denkmalbehörde nötig. Gebühren fallen in Köln dafür nicht an, zeitlich sollten Sie bis zu 8 Wochen vorsehen. Die Abstimmung mit dem Stadtkonservator klären wir, die Regeln stehen unter Genehmigung.

Was gilt jenseits der Bezirksgrenze?

Am deutlichsten ändern sich die Regeln bei der Erdwärme in Pulheim. Dort schließt der Rhein-Erft-Kreis Erdsonden schon in Zone IIIA aus, während Köln sie einzeln prüft, und deshalb helfen Auskünfte von Nachbarn jenseits der Stadtgrenze in Esch oder Pesch nicht weiter.

Nach Süden schließen Nippes und Ehrenfeld an, wo nach unserer Auswertung rund 35 und 40 % der Fläche Eignungsgebiet für Wärmenetze sind. Nördlich von Worringen beginnt Dormagen mit eigenem Wärmeplan, und auf der anderen Rheinseite gilt in Leverkusen der Plan, den der dortige Rat am 18.05.2026 beschlossen hat.

Was wir für den ersten Termin brauchen

Uns reichen Ihre Straße und die Öl- oder Gasabrechnungen der letzten Jahre, denn Schutzzone und Hochwasserlage sehen wir schon vorab nach. Der Termin kostet nichts, und auf Ihre Nachricht antworten wir innerhalb eines Werktags. Nutzen Sie dafür das Formular oder die Adresse kontakt@waermepumpe-in-koeln.de.

Häufige Fragen

Darf ich in Pesch eine Erdsonde bohren lassen?

Ja, aber nur nach Einzelprüfung. Pesch liegt nach unserer Auswertung vollständig in Zone IIIB des Wasserschutzgebiets Weiler, und dort entscheidet die Untere Wasserbehörde je Antrag. Die Gebühr beträgt mindestens 250 €, für die genaue Zone zählt die amtliche Karte.

Ist Erdwärme in Volkhoven und Weiler verboten?

Nein, aber auf rund 37 % der Fläche liegt nach unserer Auswertung Zone II, und dort schließt Köln Erdsonden generell aus. Die übrige Schutzfläche gehört zu den Zonen IIIA und IIIB mit Prüfung im Einzelfall. Ob Ihr Grundstück in Zone II liegt, klären wir über die amtliche Karte.

Bekommt Esch/Auweiler einmal Fernwärme?

Nein, danach sieht es im heutigen Wärmeplan nicht aus. Esch/Auweiler ist nach unserer Auswertung vollständig dezentrales Gebiet, und dort hält der Bericht der Stadt ein Wärmenetz für sehr unwahrscheinlich. Der Plan ist unverbindlich und wird alle 5 Jahre fortgeschrieben.

Kann ich mich in Seeberg an die Fernwärme anschließen lassen?

Ja, wenn die RheinEnergie an Ihrer Adresse Kapazität hat. Rund 85 % von Seeberg sind nach unserer Auswertung Netzgebiet, einen Anspruch auf Anschluss gibt der Wärmeplan aber nicht. Fragen Sie vor einer Entscheidung für Ihre Adresse konkret an.

Gibt es in Worringen eine feste Mindesthöhe für das Außengerät?

Nein, keine Kölner Quelle nennt eine Höhe. Worringen liegt nach unserer Auswertung bei einem hundertjährlichen Hochwasser zu rund 16 % im Überflutungsbereich und zu rund 53 % hinter Schutzanlagen. Das Gerät hochwasserfrei zu stellen, ist deshalb unsere fachliche Empfehlung.

Wird Fühlingen bei Rheinhochwasser überflutet?

Nein, bei einem hundertjährlichen Hochwasser liegt nach unserer Auswertung keine Fläche ungeschützt im Überflutungsbereich. Rund 80 % wären ohne die Schutzanlagen betroffen, beim Extremereignis rund 86 %. Technik im Keller stellen wir dort nicht auf den Boden.

Mit welcher Außentemperatur wird die Heizlast in Chorweiler gerechnet?

−8,5 °C gelten im Postleitzahlgebiet 50765 als Norm-Außentemperatur, laut Klimakarte des Bundesverbands Wärmepumpe. In der Altstadt-Nord sind es −7,0 °C. Deshalb rechnen wir je Adresse und übernehmen keinen Wert für die ganze Stadt.

Wie verbreitet sind Wärmepumpen in Fühlingen?

10,0 % der Wohnungen in Fühlingen nutzten laut Zensus 2022 Solarthermie, Erdwärme oder eine Wärmepumpe, in ganz Köln waren es 1,3 %. Der Zensuswert fasst die drei Techniken zusammen, für Wärmepumpen allein haben wir keine Zahl je Stadtteil.

Muss ich in Worringen mit Denkmalschutz rechnen?

Nein, nur wenn Ihr Haus oder seine engere Umgebung betroffen ist. In Worringen stehen 44 Einträge in der Denkmalliste, im ganzen Bezirk 171. Bei einem Eintrag brauchen Sie die kostenlose Erlaubnis der Unteren Denkmalbehörde und sollten bis zu 8 Wochen einplanen.

Was zahlt die KfW beim Tausch einer Ölheizung in Esch?

12.880 € ergeben sich rechnerisch bei 46 % Fördersatz und Kosten von mindestens 28.000 €, Antrag bis 31.01.2027, selbst genutztes Haus. Der Satz besteht aus 30 % Grundförderung und 16 Prozentpunkten Klimabonus, den Ölheizungen ohne Altersgrenze erreichen. Die Entscheidung liegt bei der KfW.

Zwei Personen am Eichentisch über einem Grundriss, nur Hände zu sehen, mit Bleistift, Zollstock und Kaffeetasse
Unverbindlich, Antwort innerhalb eines Werktags

Wärmepumpe für Ihr Haus in Köln-Chorweiler

Schreiben Sie kurz, um welches Haus es geht und was heute heizt. Wir sagen Ihnen, welche Wärmepumpe passt und was die KfW dazugibt. Wir antworten innerhalb eines Werktags.

Lieber schreiben?

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