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Altbauzimmer mit Eichendielen und Sprossenfenster, darunter ein flacher weißer Plattenheizkörper, Sessel und Bücherregal
Heizungstechnik für Kölner Häuser

Wärmepumpe im Altbau in Köln: so prüfen wir Ihr Haus

Im Kölner Altbau planen und bauen wir die Wärmepumpe erst nach der Prüfung von Heizkörpern, Heizlast und Zählerschrank. In vier Schritten klären wir, ob Ihr Haus mit 55 °C Vorlauf warm wird.

oder per E-Mail: kontakt@waermepumpe-in-koeln.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Worum geht es?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Um welches Gebäude geht es?

Danach richten sich Aufstellort, Schall und Förderung.

Wie alt ist das Haus ungefähr?

Eine Schätzung genügt.

Was gehört schon zum Haus?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wann soll die Wärmepumpe laufen?

Den Antrag stellen Sie vor dem Einbau. Wir sagen Ihnen, in welcher Reihenfolge.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns innerhalb eines Werktags und vereinbaren den ersten Termin. Der kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@waermepumpe-in-koeln.de

Ob eine Wärmepumpe in Ihren Altbau passt, hängt an der Temperatur, die Ihre Heizkörper brauchen, und viel weniger am Baujahr. Im Feldtest des Fraunhofer ISE liefen Häuser aus den Jahren 1826 bis 2015, und die Forscher fanden keinen Zusammenhang zwischen Baualter und Effizienz. Der ausgewertete Winter war allerdings mild, und ganz unsanierte Häuser wurden nicht als eigene Gruppe ausgewertet.

In Köln betrifft die Frage die meisten Häuser. Von den Gebäuden mit Wohnraum stammen laut Stadt 8 % aus der Zeit vor 1919, 14 % aus den Jahren 1919 bis 1948 und 47 % aus den Jahren 1949 bis 1978.

Wir planen und bauen Wärmepumpen in solchen Häusern. Vorher prüfen wir in vier Schritten Heizkörper, Vorlauf, Heizlast und Zählerschrank, und den ersten Schritt können Sie selbst machen. Wenn Ihr Haus dabei durchfällt, sagen wir Ihnen das vor dem Vertrag.

In welchen vier Schritten prüfen wir einen Altbau?

Wir fangen bei den Heizkörpern an, weil sich dort am schnellsten herausstellt, ob es überhaupt geht. Den Zählerschrank sehen wir uns zuletzt an, sein Umbau kann den Preis aber noch deutlich erhöhen.

Schritt 1: Heizkörpertest an einem kalten Tag

Stellen Sie den Vorlauf Ihrer jetzigen Heizung auf 55 °C und alle Thermostate auf Stufe 3. Werden alle Räume warm, kommt laut Verbraucherzentrale eine Wärmepumpe infrage. Der Bundesverband Wärmepumpe weist darauf hin, dass der Test nur bei niedrigen Außentemperaturen etwas bringt, denn an einem milden Herbsttag wird fast jedes Zimmer warm.

Den Wert finden Sie am Regler des Kessels, meist unter Heizkurve oder Vorlauf. Kommen Sie dort nicht weiter, machen wir den Test beim ersten Termin mit Ihnen, sofern es draußen kalt genug ist. Schreiben Sie auf, welcher Raum nach einigen Stunden kalt bleibt, denn oft sind es nur das Bad oder ein Eckzimmer mit zwei Außenwänden.

Für diese Räume kommen neue Heizkörper infrage. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz nannte 2025 dafür 326 bis 1.207 € je Stück und im Median 642 €, das stammt aus 18 Angeboten. In ihrer Auswertung von 2026 war der Tausch in 23 % der Angebote enthalten, fragen Sie also nach.

Schritt 2: Welchen Vorlauf braucht das Haus?

Der Vorlauf ist das warme Wasser, das vom Gerät zu den Heizkörpern fließt. Wir planen mit höchstens 55 °C und möglichst mit 30 bis 50 °C, denn je Grad weniger braucht die Anlage 2 bis 4 % weniger Strom. Technisch gehen auch 70 °C, aber dann sinkt die Effizienz deutlich. Ein Beispielgerät mit 9 kW erzeugt bei 7 °C Außentemperatur und 35 °C Vorlauf aus einer Kilowattstunde Strom 4,48 Kilowattstunden Wärme, bei 55 °C nur noch 2,78.

Manchmal lässt sich der Vorlauf senken, ohne dass ein Heizkörper getauscht wird. Laut Bundesverband Wärmepumpe sind 80 % der Anlagen nicht abgeglichen, und in 90 % sind neue Ventile sinnvoll. Beim hydraulischen Abgleich stellen wir jeden Heizkörper auf die Wassermenge ein, die er braucht. Die KfW verlangt ihn ohnehin, dazu rechnerisch eine Jahresarbeitszahl von mindestens 3,0. Wie Sie Heizkörper und Temperatur zusammen beurteilen, steht unter Heizkörper und Vorlauf.

Schritt 3: Heizlast erst aus dem Verbrauch, dann Raum für Raum

Aus Ihrer Abrechnung bekommen wir die erste Schätzung. Heizöl in Litern oder Gas in Kubikmetern geteilt durch 250 ergibt die Heizlast in kW, aus 2.000 Litern Öl werden so 8 kW. Die Leistung auf dem Typenschild des alten Kessels nehmen wir nicht als Maßstab, weil solche Kessel oft reichlich groß gewählt wurden.

Danach rechnen wir nach DIN EN 12831 für jeden Raum mit der Norm-Außentemperatur Ihrer Postleitzahl, in Köln −7,0 bis −8,7 °C. Tiefer kann es trotzdem gehen, 2022 wurden in Köln/Bonn −13,8 °C gemessen. In solchen Stunden hilft der Heizstab, den 84 % der Anlagen im Feldtest hatten, im Jahresmittel stand er bei Außenluft-Anlagen für rund 1,3 % der elektrischen Arbeit. Die Rechenwege stehen unter Größe berechnen.

Schritt 4: Reicht der Zählerschrank?

In älteren Häusern hängt oft noch ein Schrank, der für das Gerät umgebaut werden muss. In der Auswertung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz (Juli 2026, 160 Angebote) war der Umbau in 46 % nicht enthalten. Wo ein klarer Preis genannt war, lag er im Median bei 2.966 €, die Spanne reichte von 350 bis 7.765 €.

Steht in einem Angebot „Anschluss bis zum bauseits vorhandenen geeigneten Zählerschrank“, ist laut Verbraucherzentrale nur die Leitung bis zum Schrank im Preis. Ob ein vorhandener Schrank weiter genutzt werden kann, prüft bei uns der Elektrofachbetrieb nach den Vorgaben von RheinNetz. Wer später den Tarif nach Modul 2 mit eigenem Zähler möchte, braucht dafür zusätzlich Platz im Schrank, ob sich das lohnt, rechnen wir unter Stromtarif vor.

Mit diesen vier Ergebnissen schreiben wir das Angebot. Wie es danach mit Bestätigung, Vertrag und Antrag weitergeht, erklären wir beim Heizungstausch.

Hände stellen mit einem kleinen Schlüssel das Messingventil an einem weißen Plattenheizkörper ein

Mit welcher Heizlast rechnet man je Baujahr?

Ein Einfamilienhaus im Originalzustand kommt je nach Baualter grob auf 38 bis 107 W/m², am höchsten liegen die Jahre 1949 bis 1968.

Baualter, Einfamilienhaus Endenergie in kWh je m² im Jahr Heizlast grob bei 130 m²
1919 bis 1948 249 100 W/m² 13 kW
1949 bis 1957 268 107 W/m² 13,9 kW
1958 bis 1968 266 106 W/m² 13,8 kW
1969 bis 1978 237 95 W/m² 12,4 kW
Wärmeschutzverordnung 1977 200 80 W/m² 10,4 kW
Wärmeschutzverordnung 1982 159 64 W/m² 8,3 kW
Wärmeschutzverordnung 1995 109 44 W/m² 5,7 kW
Energieeinsparverordnung 2002 bis 2007 95,5 38 W/m² 4,9 kW

Die Endenergie ist ein grober Richtwert nach IWU 2015, den der Bundesverband Wärmepumpe abdruckt, die Watt und die kW haben wir daraus gerechnet. Für Häuser von vor 1919 nennt die Quelle keinen Wert, deshalb fehlt die Zeile. Alle Zahlen gelten für den Originalzustand, und in dem ist kaum noch ein Haus. Ein Haus von 1935 mit 130 m² und 20.000 kWh Gas im Jahr kommt nach seiner Abrechnung auf 6,5 bis 8 kW und nicht auf 13 kW. Ihre Abrechnung ist deshalb der bessere Anhaltspunkt, die Tabelle dient nur zum Gegenrechnen.

Was belegt der Feldtest für alte Häuser und was nicht?

Gemessen wurde, dass Wärmepumpen in alten Häusern effizient laufen können. Für jedes ungedämmte Haus gilt das damit noch nicht.

Messung Jahresarbeitszahl Was dazugehört
Außenluft, Fraunhofer ISE, Auswertung 2024 im Mittel 3,4, Spanne 2,6 bis 4,9 49 Anlagen, Baujahre 1826 bis 2015
Erdsonde, Fraunhofer ISE, Auswertung 2024 im Mittel 4,3, Spanne 3,6 bis 5,4 13 Anlagen
Außenluft, Projekt WPsmart 2,5 bis 3,6 Baujahre 1949 bis 1979, Heizkreis 31 bis 43 °C

Bei den Häusern bis Baujahr 1979 waren im Feldtest die Fenster in 95 % der Fälle saniert, das Dach in 82 % und die Außenwand in 51 %. Viele dieser Häuser sind also schon teilweise erneuert. Im Testwinter lagen die Temperaturen selten unter −5 °C. Dazu kommt ein Unterschied in der Rechnung, denn die Systemarbeitszahl, bei der mehr Stromverbraucher mitzählen, liegt im Schnitt rund 15 % unter den genannten Werten.

Die Verbraucherzentrale nennt Jahresarbeitszahlen ab 3 effizient und ab 3,5 gut. Was der Wert bedeutet, steht unter Jahresarbeitszahl.

Was kostet eine Wärmepumpe im Altbau?

Einen eigenen Marktpreis für Altbauten haben wir nicht gefunden. Wir gehen deshalb vom allgemeinen Angebotspreis aus und rechnen dazu, was im Altbau häufiger anfällt.

Posten Marktpreis Quelle und Stand
Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Einbau 21.099 bis 54.168 €, Median 34.898 € Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, 160 Angebote, 07/2026
Zählerschrank umbauen 350 bis 7.765 €, Median 2.966 € wie oben, 34 Angebote mit klarem Preis
Hydraulischer Abgleich 120 bis 5.300 €, Median 1.071 € wie oben, in 86 % der Angebote enthalten
Heizkörper tauschen, je Stück 326 bis 1.207 €, Median 642 € Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, 18 Angebote, 2025
Fünf Heizkörper, rechnerisch rund 3.210 € zum Median, unsere Rechnung
Fußbodenheizung nachrüsten 20 bis 135 € je m², gefräst bei 130 m² 11.500 € co2online, Abruf 11/2026

Fehlt im Angebot einer dieser Posten, fragen Sie nach, das behandeln wir unter Angebot prüfen. Für den Zuschuss spielt das Baujahr des Hauses keine Rolle, es zählen das Alter der Heizung und Ihr Einkommen, die Sätze stehen bei der Förderung. Eine Bedingung trifft alte Häuser allerdings stärker, denn die rechnerische Jahresarbeitszahl von 3,0 muss auch mit den vorhandenen Heizkörpern herauskommen.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Was in Kölner Altbauvierteln dazukommt

Denkmal. Die Denkmalliste führt für die Innenstadt 2.453 Einträge und für den Bezirk Mülheim 1.110. Dort stehen etwa die Weiße Stadt in Buchforst aus den Jahren 1928 bis 1932 und der Blaue Hof aus den Jahren 1926 bis 1931. An einem eingetragenen Haus brauchen Sie die Erlaubnis der Unteren Denkmalbehörde. Sie ist kostenlos und dauert bis zu 8 Wochen, die Abstimmung mit dem Stadtkonservator übernehmen wir. Mehr dazu unter Genehmigung.

Fernwärme und Gründerzeit. Nach unserer Auswertung des Wärmeplans liegen Altstadt-Nord zu rund 90 %, Altstadt-Süd zu rund 80 % und Neustadt-Süd zu rund 50 % im Netzgebiet. Die Neustadt wurde ab 1881 bis etwa 1905 angelegt, und in Neustadt-Süd sind nur 3,3 % der Wohngebäude Ein- oder Zweifamilienhäuser. Dort fragen Sie am besten zuerst bei der RheinEnergie nach einem Anschluss, auch wenn die Kapazität im Bestandsnetz laut Stadt oft begrenzt ist. Die Zahlen je Bezirk stehen unter Wärmeplanung.

Etagenheizung. In 16,7 % der Kölner Wohnungen steht eine Gas-Etagenheizung. Im Altbau mit mehreren Parteien wird daraus ein größeres Vorhaben, das wir unter Mehrfamilienhaus gesondert behandeln.

Keller und Grundwasser. In Porz-Lind meldet die Stadt Grundwasser in zahlreichen Kellern. Einen Speicher stellen wir dort nicht auf den Kellerboden, wenn das Haus anderswo Platz hat. Das ist unsere Folgerung, eine Vorschrift dazu kennen wir nicht.

Durchgerechnet: Haus von 1935 mit 130 m²

Beispiel. Haus in Köln, Baujahr 1935, 130 m², Fenster und Dach erneuert, Außenwand ungedämmt, 20.000 kWh Gas im Jahr. Die Gasheizung stammt von 2004, die Eigentümer wohnen selbst darin, und der Antrag geht bis 31.01.2027 ein. Beim Test bleiben fünf Räume kalt, und der Zählerschrank muss umgebaut werden. Für alle Posten nehmen wir den Median an.

Rechenschritt Betrag
Wärmepumpe mit Einbau 34.898 €
Fünf neue Heizkörper 3.210 €
Umbau Zählerschrank 2.966 €
Zusammen 41.074 €
Zuschuss bei 46 % von höchstens 28.000 €, rechnerisch 12.880 €
Eigenanteil 28.194 €
Neue Gasheizung laut Marktumfrage der Verbraucherzentrale Energieberatung, 06/2026 16.000 €
Mehrpreis der Wärmepumpe 12.194 €
Gas im Jahr, 90 % Kesselnutzung 2.770 €
Wärmepumpe im Jahr, Jahresarbeitszahl 3,0, Heizstrom 29,0 Cent 1.740 €
Wärmepumpe im Jahr, Jahresarbeitszahl 2,6, Haushaltsstrom 38,9 Cent 2.690 €

Die Preise sind BDEW-Werte vom 01.10.2026, die Wartung ist nicht eingerechnet. Die Summe von 41.074 € kann etwas zu hoch liegen, weil ein Teil der ausgewerteten Angebote Schrank oder Heizkörper schon enthielt. Am Zuschuss ändern die Zusatzposten nichts mehr, weil schon das Gerät mit Einbau über der Grenze von 28.000 € liegt.

Bei einer Jahresarbeitszahl von 3,0 spart der Betrieb rund 1.030 € im Jahr gegenüber Gas, und der Mehrpreis ist rechnerisch nach knapp zwölf Jahren ausgeglichen. Kommt die Anlage nur auf 2,6 und läuft auf normalem Haushaltsstrom, bleiben rund 80 € im Jahr, und sie rechnet sich gegenüber einer neuen Gasheizung nicht. Für die neue Gasheizung fehlen in dieser Rechnung die Kosten der Biotreppe ab 01.01.2029, die niemand heute belegen kann. Deshalb machen wir den Heizkörpertest vor dem Angebot und nennen Ihnen keine Ersparnis, solange wir sein Ergebnis nicht kennen.

Wann wir im Altbau von der reinen Wärmepumpe abraten

Bleiben Räume trotz neuer Heizkörper bei 55 °C kalt, kommen entweder Dämmung oder eine Hybridheizung infrage. Der Bundesverband Wärmepumpe hält Hybrid nur in wenigen Fällen für nötig, in einem solchen Fall kann es aber der vernünftige Weg sein.

Muss der Vorlauf dauerhaft über 55 °C liegen, rechnen wir das Gerät vor dem Vertrag durch. Wird die rechnerische Jahresarbeitszahl von 3,0 verfehlt, ist die Förderbedingung nicht erfüllt, und der Betrieb wird teuer.

Abraten würden wir auch, solange der Gaskessel noch jung ist und zuverlässig läuft. Ein Gesetz verlangt den Tausch seit dem 29.07.2026 nicht mehr, und bei einer Gasheizung jünger als 20 Jahre fehlt der Klimabonus. Bei Reihenhäusern kommt oft der Abstand zum Nachbarn als Hürde dazu, siehe Reihenhaus.

Wo in Köln viele alte Häuser stehen

Laut Wärmeplan stehen nördlich, nordwestlich und südwestlich des Zentrums viele Blöcke, die mehrheitlich von vor 1918 stammen. In Nippes liegt die Siedlung Nippes aus den Jahren 1905 bis 1906, und in Ehrenfeld, Nippes und der Innenstadt verlaufen die ältesten Gasnetze der Stadt.

Rechtsrheinisch kommen in Mülheim die Siedlungen der 1920er-Jahre dazu, in denen die Märchensiedlung in Holweide allein 181 Einfamilienhäuser zählt. In der Innenstadt stammt der Bestand vor allem aus den Jahren 1949 bis 1968, am inneren Grüngürtel ist er älter.

Womit Sie anfangen können

Machen Sie an einem kalten Tag den Heizkörpertest und notieren Sie die kalten Räume. Dazu helfen uns die letzten zwei Abrechnungen, das Baujahr und ein Foto des Zählerschranks. Der erste Termin kostet nichts. Ihre Anfrage geht über das Formular oder per Mail an kontakt@waermepumpe-in-koeln.de, eine Antwort bekommen Sie innerhalb eines Werktags.

Häufige Fragen

Funktioniert eine Wärmepumpe im Altbau ohne Dämmung?

Ja, wenn die Räume an einem kalten Tag mit 55 °C Vorlauf warm werden. Im Feldtest des Fraunhofer ISE erreichten Außenluft-Anlagen in Häusern der Baujahre 1826 bis 2015 im Mittel eine Jahresarbeitszahl von 3,4. Ganz unsanierte Häuser wurden aber nicht gesondert ausgewertet, und bei den Häusern bis Baujahr 1979 war die Außenwand in 51 % der Fälle saniert.

Geht eine Wärmepumpe mit 70 Grad Vorlauf?

Ja, bis 70 °C sind technisch möglich, die Effizienz sinkt dann aber deutlich. Je Grad weniger Vorlauf braucht die Anlage 2 bis 4 % weniger Strom. Wir planen deshalb mit höchstens 55 °C und möglichst mit 30 bis 50 °C.

Muss ich im Altbau alle Heizkörper tauschen?

Nein, meist reicht ein Teil. Bleiben beim Test einzelne Räume kalt, ersetzt man die Heizkörper dort. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz nannte 2025 dafür 326 bis 1.207 € je Stück, im Median 642 €.

Brauche ich im Altbau eine Fußbodenheizung?

Nein, ausreichend große Heizkörper laufen laut Fraunhofer ISE ähnlich niedrig wie Flächenheizungen. Nachrüsten kostet laut co2online 20 bis 135 € je m², das gefräste Beispiel mit 130 m² liegt bei 11.500 €. Das lohnt sich eher, wenn die Böden ohnehin erneuert werden.

Welche Jahresarbeitszahl schafft eine Wärmepumpe im Altbau?

2,5 bis 3,6 ergab das Projekt WPsmart für Außenluft-Anlagen in Gebäuden der Baujahre 1949 bis 1979. Der Feldtest des Fraunhofer ISE kam über alle Baujahre im Mittel auf 3,4. Die Verbraucherzentrale nennt Werte ab 3 effizient und ab 3,5 gut.

Was kostet eine Wärmepumpe im Altbau?

34.898 € lag der Median aller 160 Angebote, die die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz im Juli 2026 ausgewertet hat, einen eigenen Altbau-Wert haben wir nicht gefunden. Dazu können neue Heizkörper und der Umbau des Zählerschranks kommen, im Median 642 € je Stück und 2.966 €.

Wie viel Watt je Quadratmeter braucht ein unsanierter Altbau?

80 bis 120 W/m² nennt der Hersteller Bosch für den unsanierten Altbau, 50 bis 80 W/m² für den sanierten. Das sind grobe Richtwerte. Für die Förderung und für das Gerät rechnen wir die Heizlast raumweise nach DIN EN 12831.

Darf ich am Denkmal ein Außengerät aufstellen?

Ja, mit Erlaubnis der Unteren Denkmalbehörde, die kostenlos ist und bis zu 8 Wochen dauern kann. Eine eigene Kölner Regel für Außengeräte haben wir nicht gefunden. Entschieden wird am einzelnen Haus, wir stimmen uns dafür mit dem Stadtkonservator ab.

Reicht mein alter Zählerschrank für die Wärmepumpe?

Nein, nicht in jedem Fall. Ob er weiter genutzt werden kann, klärt der Elektrofachbetrieb nach den Vorgaben von RheinNetz. Muss er umgebaut werden, lag der Preis in Angeboten aus Rheinland-Pfalz im Median bei 2.966 €, die Spanne reichte von 350 bis 7.765 €.

Sollte ich erst dämmen und dann die Wärmepumpe einbauen?

Nein, das ist keine Voraussetzung, wenn das Haus den Test bei 55 °C besteht. Steht eine Dämmung ohnehin an, etwa mit einem neuen Dach, planen wir sie mit, denn das Gerät fällt dann kleiner aus. Bleibt das Haus trotz neuer Heizkörper kalt, kommt die Dämmung zuerst.

Zwei Personen am Eichentisch über einem Grundriss, nur Hände zu sehen, mit Bleistift, Zollstock und Kaffeetasse
Unverbindlich, Antwort innerhalb eines Werktags

Wärmepumpe für Ihr Haus in Köln

Schreiben Sie kurz, um welches Haus es geht und was heute heizt. Wir sagen Ihnen, welche Wärmepumpe passt und was die KfW dazugibt. Wir antworten innerhalb eines Werktags.

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