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Wärmepumpe Vergleich: Rohrzangen, Hanf, Kupferfittings, Meißel und Manometer ohne Ziffern auf einer alten Werkbank
Heizungstechnik für Kölner Häuser

Welche Wärmepumpe ist die beste? Keine Rangliste, sechs Prüfpunkte

Für Ihr Haus in Köln prüfen wir das Gerät am Modell, eine belegte Rangfolge der Marken gibt es nicht. Für die Förderung darf ein Außengerät bis 6 kW höchstens 55 dB haben.

oder per E-Mail: kontakt@waermepumpe-in-koeln.de

Welche Wärmepumpe ist die beste, lässt sich nicht belegt sagen, denn eine neutrale Rangfolge der Marken liegt uns nicht vor. Im Feldtest des Fraunhofer ISE reichte die Jahresarbeitszahl bei Außenluftgeräten von 2,6 bis 4,9 (49 Anlagen, Auswertung 2024), und als entscheidend nennt das Institut die Temperatur im Heizkreis.

Deshalb nennen wir hier kein Gerät als Empfehlung. Marken wie Vaillant, Bosch, Buderus oder Viessmann nennen wir nur, weil Sie danach suchen, das ist keine Wertung. Prüfen lässt sich dagegen jedes einzelne Modell, das in Ihrem Angebot steht.

Welche sechs Punkte sollte ich vergleichen?

Vergleichen Sie am genauen Modell BAFA-Liste, Schallleistung, Kältemittel, Vorlauf, Regelung und Unterlagen. Die Reihenfolge in der Tabelle ist keine Gewichtung.

Prüfpunkt Wo Sie es finden Wert oder Grenze, Stand 11/2026
BAFA-Liste Liste der förderfähigen Wärmepumpen, genaue Typbezeichnung nur gelistete Geräte werden gefördert
Schallleistung Datenblatt, Wert mit Betriebspunkt Förderung: bis 6 kW 55 dB, über 6 bis 12 kW 60 dB, über 12 bis 30 kW 68 dB; Empfehlung LAI unter 50 dB(A)
Kältemittel Datenblatt, Typenschild R290 GWP 3, R32 GWP 675; neue Geräte bis 12 kW ab 2027 höchstens GWP 150
Vorlauf COP oder SCOP bei 35 und 55 °C Ziel höchstens 55 °C, je Grad weniger 2 bis 4 % Strom
Regelung Anleitung, Schnittstellen Anzeige von Verbrauch und Effizienz, digitale Schnittstelle nach § 14a
Unterlagen Angebot, Herstellerdokumente Mindestabstände, Schutzbereich, raumweise Heizlast, Schallrechnung

Ohne den ersten Punkt gibt es keinen Zuschuss. Die anderen wirken sich auf Stromverbrauch und Nachbarschaft aus, und deshalb fragen wir bei jedem Modell nach allen sechs.

Gibt es einen neutralen Test aller Marken?

Nein, ein Vergleich aller gängigen Marken unter gleichen Bedingungen liegt uns nicht vor. Datenblätter stammen vom Hersteller und gelten für festgelegte Betriebspunkte, Feldtests messen echte Häuser, in denen Heizkörper und Einstellung das Ergebnis mitbestimmen.

Finden Sie im Netz eine Rangliste, sehen Sie zuerst nach, wer gemessen hat und bei welcher Außentemperatur und welchem Vorlauf. Gut vergleichbar sind Normwerte, die nach derselben Norm ermittelt wurden. Für die BAFA-Liste verlangt die Förderrichtlinie Prüfungen nach EN 14511 und EN 14825 oder Prüfzeichen wie EHPA und Keymark.

Steht das Gerät auf der BAFA-Liste?

Das sollten Sie als Erstes klären, weil die KfW nur Geräte von dieser Liste fördert. Die Liste führt das BAFA, den Zuschuss zahlt die KfW, und das wird oft verwechselt.

Vergleichen Sie die Typbezeichnung im Angebot Zeichen für Zeichen mit dem Eintrag. Für die Aufnahme nennt die Richtlinie Effizienzgrenzen, bei Luftgeräten 150 % bei 35 °C und 125 % bei 55 °C, bei Erdwärme und Wasser 180 % und 140 %. Gas-Wärmepumpen und Geräte mit Raumluft als Quelle sind ausgeschlossen.

Der Eintrag allein reicht nicht für den Zuschuss. Dazu verlangt die Förderung unter anderem eine rechnerische Jahresarbeitszahl von mindestens 3,0 für Ihr Haus, und diesen Wert bestimmen Heizkreis und Gerät zusammen.

Wie laut darf das Außengerät sein?

Für die Förderung darf ein Außengerät bis 6 kW höchstens 55 dB haben, über 6 bis 12 kW höchstens 60 dB und über 12 bis 30 kW höchstens 68 dB. Die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Immissionsschutz (LAI) und das Umweltministerium NRW empfehlen eine Schallleistung unter 50 dB(A).

Im Datenblatt stehen meist mehrere Werte, und vergleichen dürfen Sie nur gleiche Betriebspunkte. Der Wert auf dem Energielabel gilt bei 7 °C Außenluft und 55 °C Vorlauf, der Höchstwert liegt oft deutlich darüber. Die vier Geräte in der Tabelle stammen aus Herstellerunterlagen, die Marken lassen wir weg, weil es nur um die Lesart geht.

Beispielgerät Wert auf dem Energielabel Höchstwert im Datenblatt Nachtbetrieb
4 kW 40 dB(A) 51,2 dB(A) am Tag 43,3 dB(A)
7 kW 42 dB(A) 57,7 dB(A) am Tag 46,2 dB(A)
6,5 kW 49 dB(A) 58 dB(A) nicht angegeben
9 kW 59 dB(A) in Teillast 69 dB(A) in Volllast nicht angegeben

Ein leiser Modus kostet außerdem Leistung. In einem Datenblatt stehen 52 dB(A) im Flüstermodus bei geringerer Heizleistung. Fragen Sie deshalb, wie viel Heizleistung in einer kalten Nacht noch ankommt.

Beispiel. Angenommen, zwei Geräte über 6 bis 12 kW stehen zur Wahl, A mit 50 dB und B mit 53 dB, beide vor der Hauswand im allgemeinen Wohngebiet. Vor einer Wand kommen nach LAI 3 dB dazu, aus A werden also 53 dB und aus B 56 dB. Die LAI-Tabelle nennt dafür 3,0 m und 4,5 m bis zum Nachbarfenster.

Liegt das Fenster 4 m entfernt, reicht A, und B reicht nicht, obwohl beide unter der Fördergrenze von 60 dB bleiben. Die LAI-Tabelle ist eine Auslegungshilfe, maßgeblich bleibt die TA Lärm. Die vollständigen Abstände stehen unter Lautstärke und Abstand.

R290 oder R32: Welches Kältemittel sollte es sein?

Beim Treibhauspotenzial liegt R290, also Propan, mit einem GWP von 3 weit vor R32 mit 675. Ab 2027 dürfen neue Monoblock-Geräte bis 50 kW und Split-Geräte bis 12 kW kein Kältemittel über GWP 150 mehr enthalten (Bundesverband Wärmepumpe). Ab 01.01.2028 fördert die Richtlinie nur noch natürliche Kältemittel.

Propan ist brennbar, deshalb gibt es bei R290 einen Schutzbereich um das Gerät. Liegt ein Fenster, eine Tür oder ein Lichtschacht darin, oder ragt er auf das Nachbargrundstück, kommt das Gerät an dieser Stelle nicht infrage. In einem schmalen Garten fällt dadurch manches Modell weg. Was das bei den einzelnen Bauformen heißt, steht unter Monoblock oder Split.

Welche Vorlauftemperatur muss das Gerät schaffen?

Das Gerät muss die Temperatur schaffen, die Ihre Heizkörper am kältesten Auslegungstag brauchen, als Ziel nennt die Verbraucherzentrale höchstens 55 °C. Eine Angabe wie „Vorlauf bis 75 °C“ beschreibt die Grenze des Geräts, über den Stromverbrauch erfahren Sie daraus nichts.

Sehen Sie sich deshalb den SCOP an, die Effizienz über die Heizperiode nach Norm. Ein 9-kW-Beispielgerät liegt bei 4,90 für 35 °C und bei 3,32 für 55 °C, sein COP bei −7 °C Außenluft sinkt von 2,63 auf 1,80. Vergleichen Sie zwei Modelle immer bei demselben Vorlauf, sonst ist der Vergleich wenig wert. Ob Ihre Heizkörper mit weniger auskommen, können Sie mit dem Test bei der Vorlauftemperatur selbst prüfen.

Prüfen Sie auch die Heizleistung. Die Förderung verlangt Deckung bei der Norm-Außentemperatur, und die liegt in Köln je nach Postleitzahl bei −7,0 bis −8,7 °C. Ein größeres Gerät ist dabei nicht automatisch die sicherere Wahl, das Fraunhofer ISE beobachtet viele überdimensionierte Anlagen, und wie wir die Größe ermitteln, steht unter Größe berechnen.

Weißes Gas-Brennwertgerät neben der Inneneinheit einer Wärmepumpe, ein Monteur arbeitet an den gedämmten Rohren

Was sollte die Regelung können?

Die Regelung sollte die Leistung an den Bedarf anpassen, Wärme und Strom anzeigen und eine Schnittstelle nach § 14a EnWG haben. Für die Förderung sind Energieverbrauchs- und Effizienzanzeige und das Erfassen der Wärmemengen Pflicht. Die digitale Schnittstelle ist es ebenfalls, ab 01.07.2027 nach einem in der Richtlinie genannten Code of Conduct.

Der § 14a betrifft Wärmepumpen über 4,2 kW Anschlussleistung. Bei einem Netzengpass darf der Netzbetreiber sie auf bis zu 4,2 kW reduzieren, Ihr Haushaltsstrom bleibt davon unberührt. Fragen Sie außerdem, wie weit das Gerät seine Leistung herunterfahren kann, denn bei wenig modulierenden Geräten nennt die BürgerSolarBeratung Worms 20 bis 35 l Puffer je kW.

Welche Unterlagen sollte ich vor dem Auftrag sehen?

Vor dem Auftrag sollten Sie das Datenblatt des genauen Modells, seine Anleitung und die Rechnungen zu Ihrem Haus in der Hand haben.

  • Datenblatt mit Typbezeichnung, Kältemittel, Schallwerten und Betriebspunkten sowie COP bei 35 und 55 °C.
  • Anleitung mit den Mindestabständen, bei R290 auch mit dem Schutzbereich, denn die Maße unterscheiden sich je Baureihe.
  • Heizlast raumweise nach DIN EN 12831 und der hydraulische Abgleich nach Verfahren B, beides verlangt die Förderung.
  • Schallrechnung für das nächste Nachbarfenster, mit Gebietsart und Aufstellung.

Das Gerät ist dabei nur ein Teil des Preises. Auf test.de stehen Listenpreise von 14.000 bis 20.354 € brutto nur für das Gerät (Abruf 05.11.2026). Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz wertete 160 Angebote mit Einbau aus und kam auf 21.099 bis 54.168 €, Median 34.898 € (Angebote 09/2025 bis 04/2026). Wie Sie die übrigen Posten prüfen, steht unter Angebot prüfen.

Sie haben schon ein Modell im Auge?

Dann legen wir die sechs Punkte an genau dieses Modell und sagen Ihnen, ob es zu Ihren Heizkörpern und zum Abstand am Nachbarfenster passt. Für den ersten Termin, der nichts kostet, brauchen wir die Typbezeichnung und die letzte Gasabrechnung. Schicken Sie beides über das Formular oder an kontakt@waermepumpe-in-koeln.de.

Häufige Fragen

Gibt es einen unabhängigen Test aller Wärmepumpen-Marken?

Nein, uns liegt keine neutrale Messung vor, die alle gängigen Marken unter gleichen Bedingungen vergleicht. Datenblätter stammen vom Hersteller, und im Feldtest hängen die Ergebnisse stark an Heizkreis und Einstellung.

Liegt Vaillant, Bosch, Buderus oder Viessmann vorn?

Nein, das lässt sich nicht belegt sagen, und wir bewerten keine dieser Marken. Prüfen lässt sich nur das einzelne Modell, etwa über BAFA-Liste, Schallwerte, Kältemittel und Effizienz bei 55 °C Vorlauf.

Wird jede Wärmepumpe gefördert?

Nein, die KfW fördert nur Geräte auf der BAFA-Liste. Gas-Wärmepumpen und Geräte mit Raumluft als Wärmequelle fallen heraus, und die Anlage muss rechnerisch eine Jahresarbeitszahl von mindestens 3,0 erreichen.

Wie laut darf eine geförderte Wärmepumpe bis 12 kW sein?

60 dB gelten für Außengeräte über 6 bis 12 kW, 55 dB bis 6 kW. Die Grenzen liegen 10 dB unter den Werten der Verordnung 813/2013, für den Nachbarn zählt trotzdem allein der Pegel am Fenster.

Ist R290 besser als R32?

Ja, beim Treibhauspotenzial liegt R290 mit GWP 3 weit unter R32 mit GWP 675. Dafür ist R290 brennbar, und das Gerät braucht einen Schutzbereich, in dem keine Fenster, Türen oder Lichtschächte liegen dürfen.

Muss ich meine R32-Wärmepumpe ab 2027 ersetzen?

Nein. Die Regel gilt für neue Geräte beim Inverkehrbringen, vorhandene Anlagen bleiben ohne Rückbau und ohne Kältemittelwechsel.

Heißt ein hoher COP im Prospekt, dass die Anlage sparsam läuft?

Nein, der COP gilt nur für einen Betriebspunkt. Ein Beispielgerät kommt bei 7 °C Außenluft und 35 °C Vorlauf auf 4,48, bei −7 °C und 55 °C nur noch auf 1,80.

Schafft jede Wärmepumpe 75 °C Vorlauf?

Nein, ein solcher Wert steht nur in einzelnen Datenblättern, und über den Stromverbrauch ist damit nichts gesagt. Wir planen auf höchstens 55 °C, so wie es die Verbraucherzentrale als Ziel nennt.

Ist ein größeres Gerät sicherer als ein knapp bemessenes?

Nein. Das Fraunhofer ISE beobachtet viele überdimensionierte Anlagen, und gerechnet wird nach Norm für die Außentemperatur Ihrer Postleitzahl, in Köln −7,0 bis −8,7 °C.

Wie viel vom Gesamtpreis ist das Gerät selbst?

14.000 bis 20.354 € brutto nennt test.de als Listenpreise nur für das Gerät. Der Median der Angebote aus Rheinland-Pfalz liegt bei 34.898 € mit Einbau, der Rest sind Speicher, Elektro und Montage.

Zwei Personen am Eichentisch über einem Grundriss, nur Hände zu sehen, mit Bleistift, Zollstock und Kaffeetasse
Unverbindlich, Antwort innerhalb eines Werktags

Wärmepumpe für Ihr Haus in Köln

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